Expertenstandard - Kontinenzförderung in der Pflege (Stand 2024)
In der Altenhilfe ist die Harn- und Stuhlinkontinenz ein zentrales Pflegeproblem. Besonders die Angst und die Scham, die die Betroffenen aufzeigen, machen es für die Pflegenden und Betreuenden schwer, adäquat zu handeln. Je nach Grunderkrankung kann dieses Problem auch in der Eingliederungshilfe auftreten.
Für die Betroffenen ist es jedoch sehr bedeutsam, das Krankheitsbild verstehen zu können, um bei therapeutischen Interventionen aktiv mitarbeiten zu können. Dafür sind jedoch umfangreiche Beratungsinterventionen notwendig. Eine Pflegefachperson muss die Symptome der Inkontinenz genauso gut kennen, wie Komplikationen der Diagnostik, therapeutische Verfahren der einzelnen Inkontinenzformen, Pflegehilfsmittel, spezielle Pflegesysteme, Hautpflege und Trainingsmethoden. Denn nur so können die Kund:innen ganzheitlich gepflegt und betreut werden.
Hierbei kann es hilfreich sein, durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit das Expertenwissen anderer Betroffener in den Pflegeprozess mit einzubeziehen. Für die Maßnahmenplanung im Pflegeprozess ist eine gezielte Diagnostik, eine engmaschige Anamnese seitens des Pflegepersonals und ein gezieltes Abstimmen der therapeutischen Verfahren mit dem Betroffenen unumgänglich. Nur so kann effektiv an der Pflegeproblematik gearbeitet werden.
Inhalte
- Die Bedeutung des Expertenstandards für die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen
- Krankheitsentstehung
- Symptome und Einteilung der Inkontinenzformen
- Diagnostik und Differenzialdiagnostik
- Behandlungsstrategien
- Hautpflege
- Versorgung der Inkontinenz
- Therapeutische Verfahren
Selbstverständlich arbeiten wir bei dieser Schulung mit Ihren unternehmenseigenen Unterlagen. Wenn Sie wünschen, geben wir Ihnen zu Ihrer Umsetzung dieses Expertenstandards gerne eine Rückmeldung.

Angebotsnummer
E0060
Zielgruppe
Pflegefachkräfte
Teilnehmeranzahl
Bis 12 Personen
Zeitlicher Rahmen
3 bis 4 Zeitstunden
Trainer/in
Aljona Batt
Ina Nowack
Der Preis ist vom jeweiligen Umfang der Leistungen und den Reisekosten abhängig.
Dieses Angebot richtet sich an:
Vollstationäre Einrichtungen der Kurz- und Langzeitpflege
Teilstationäre Einrichtungen – Tagespflegen
Ambulante Pflegedienste
Unternehmen
der Eingliederungshilfe
