Deeskalationsbeauftragte in der Pflege
Gewalt gegenüber Menschen gibt es in vielfältiger Form. Dieses können körperliche, sexuelle, psychische oder institutionelle Handlungen sein. In diesem Zusammenhang sind auch alle freiheitsentziehenden Maßnahmen, die über das Maß der Verhinderung einer Selbstgefährdung hinausgehen, zu bedenken. Jede der beschriebenen Gewaltarten kann im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen auftreten. Häufig sind es Ergebnisse aus Situationen, bei denen der Gewalttätige über sich genauso erschrocken ist, wie das Gewaltopfer selbst. Denn, auch wenn bei der Analyse der Situationen ein „Täter“ in der Regel auszumachen ist, so heißt es noch lange nicht, dass der Mensch an sich gewalttätig ist.
Vielmehr gilt es, die Situationen im Vorwege zu erkennen, die eine gewalttätige Situation auslösen oder unterstützen können. Hierfür bedarf es einer kompetenten Person im Unternehmen, die sich dauerhaft mit dem Thema „Gewalt in der Pflege und Deeskalationsmöglichkeiten“ auseinandersetzt, um mit allen Beteiligten präventive Lösungen zu erarbeiten.
Inhalte
- Kurzinput zum Thema „Gewaltarten in der Pflege“
- Die Auditcheckliste zur Ermittlung potenzieller Gewaltsituationen
- Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten zur gezielten Erstellung von Schulungsinterventionen
- Der Umgang mit identifizierten Gewalttätigkeiten – Möglichkeiten der Deeskalation
- Schulungs- bzw. Belehrungsunterlagen, die im Rahmen der Kurzschulung genutzt werden können
- Bearbeitung eines individuellen Implementierungsprozesses zur Umsetzung des Themas „Gewaltprävention und Deeskalation“ im Unternehmen
Des Weiteren erhalten Sie ein Standardkonzept „Gewaltprävention und Deeskalation in unserer Organisation“, das während des Tages auf Ihre jeweilige Einrichtung zugeschnitten wird. Die jeweiligen Unterlagen werden Ihnen digital und analog zur Verfügung gestellt.

Angebotsnummer
Q0220
Zielgruppe
Mitarbeiter und Führungskräfte aller Bereich und Ebenen
Teilnehmeranzahl
Bis 12 Personen
Zeitlicher Rahmen
6 bis 8 Zeitstunden
Trainer/in
Frank von Pablocki
Der Preis ist vom jeweiligen Umfang der Leistungen und den Reisekosten abhängig.
Dieses Angebot richtet sich an:
Vollstationäre Einrichtungen der Kurz- und Langzeitpflege
Teilstationäre Einrichtungen – Tagespflegen
Ambulante Pflege- und Betreuungsdienste
Unternehmen
der Eingliederungshilfe
