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Gewalt in der Pflege: Wehret den AnfÀngen!

Gewalt hat viele Gesichter: Sie kann verbal geĂ€ußert werden. Oder aber: Sie ist psychischer oder gar physischer Natur. Doch wichtig ist es zu wissen, wann Gewalt beginnt und welche prĂ€ventiven Maßnahmen eingeleitet werden können, um ihrer Entstehung von vornherein entgegen zu wirken. Denn: Vorbeugen ist besser als Heilen!

In der Pflege kann die Gewalt sowohl von Bewohnern bzw. Patienten aber auch von PflegekrĂ€ften ausgehen. Folglich richtet sie sich auf beide Personengruppen. Jede Einrichtung – ob stationĂ€r oder ambulant – sollte folglich darum bemĂŒht sein, jedwede Tendenzen von Gewalt im Keim zu ersticken. Dies gelingt zum einen nur, indem die Beteiligten immer wieder ĂŒber die unterschiedlichen Formen von Gewalt aufgeklĂ€rt werden. Zum anderen gilt es Verhaltensstrategien in den Einrichtungen zu thematisieren und zu implementieren, die es vor allem den Mitarbeitern rechtzeitig ermöglichen, prĂ€ventiv und zielgerichtet gegen Gewalt zu agieren.

DarĂŒber hinaus sollte stets offen darĂŒber gesprochen werden, wenn bereits der (berechtigte) Verdacht besteht, dass Gewalt schon in AnsĂ€tzen vorhanden ist. Hier gilt es dann zeitnah Lösungen zu finden, die es allen am Beteiligten im Arbeitsalltag ermöglichen, sich umgehend aus dem Kreislauf der Gewalt zu befreien.

Inhalte

  • Darstellung von verschiedenen Formen von Gewalt.
  • Merkmale bzw. Ursachen fĂŒr Gewalt­ in der Pflege.
  • Merkmale von „Totalen Institutionen“.
  • PrĂ€ventionsmaßnahmen gegen Gewalt in der Pflege.
  • Vorstellung eines 15 Punkte-Programms gegen Gewalt: Wie verhalte ich mich als Pflegekraft deeskalierend?
  • Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis.

Angebotsnummer
P0130

Zielgruppe
MItarbeiter aller Ebenen

Teilnehmeranzahl
Bis 12 Personen

Zeitlicher Rahmen
4 bis 6 Zeitstunden

Trainer/in
Dr. Mercedes Stiller

Der Preis ist vom jeweiligen Umfang der Leistungen und den Reisekosten abhÀngig.